von David Augenstein

Volleyball | Herren 2 vs. Brühler TV - Nachbericht

Der PTSV Aachen II verliert gegen den Tabellenführer aus Brühl

Die Aachener konnten über weite Strecken das Spiel spannend gestalten. Wie zu erwarten war die Motivation groß, den Tabellenführer wenigstens zu ärgern. Am Ende fehlte die letzte Konsequenz um wenigstens einen Satz zu gewinnen, sodass sich Aachen 0:3 (-20, -24, -24) geschlagen geben musste.

Auf den Spielern des PTSV lastete vor dem Match kein Druck. Zielvorgabe war es einfach befreit aufzuspielen und dann zu sehen wie weit man den Spitzenreiter der Regionalliga ausspielen kann. Bedauerlicherweise konnte auf Libero Jonas Aberle nicht zurückgegriffen werden, da dieser sich beim Aufwärmen verletzte. Doch Marius Burmester ersetzte Aberle adäquat.

Zu Beginn des ersten Satzes konnten die Aachener Spieler ein Match auf Augenhöhe gestalten. Besonders der zu vermissende Aufschlagdruck in den letzten Partien wurde wieder aufgebaut. Dadurch waren die Brühler auf Angriffe über die Außenpositionen begrenzt, was zu einer 15:12 Führung verhalf. Aber die Euphorie währte nur kurz, denn die Gäste brachten durch eine 5 Punkte Aufschlagserie die Aachener Annahme zunehmend ins Wackeln (17:20). Die Angriffe aus den schwachen Annahmen zerschellten häufig im Block, oder wurden im Gegenangriff der Brühler verwandelt. Es kehrte zunehmend Unsicherheit ein, was sich in kleinen Eigenfehlern im Spiel der Aachener niederschlug. Am Ende machten die Brühler den ersten Satzgewinn mit 20:25 perfekt. Die Kaiserstädter mussten sich trotz der Niederlage im ersten Satz nicht verstecken. Das Team bemerkte, dass mehr drin war. Auch in Durchgang Nummer zwei nutzten die Aachener die Anfangsphase, um sich mit drei Punkten abzusetzen (11:8). Dabei waren wieder die scharfen Angaben und ein konsequentes Abwehrspiel der Hausherren der Garant. Doch auch dieses Mal kamen die PTSVler wieder ins Straucheln. Der Block der Brühler stellte sich besser auf die Angriffe der Aachener ein und griff sich einen Ball nach dem anderen. Auf der anderen Seite destabilisierte sich der Block der Kaiserstädter, sodass sich auch aus schwierigen Situationen der Gäste trotzdem der Punkt ergab. So wendete sich das Blatt vom 18:14 zum 19:21. Trotz des engen Punktestands gelang es nicht, die Konzentration aufrecht zu erhalten und die nötige Power in die Angriffe zu legen, die nötig gewesen wäre. So brachten die Gäste den Satz erdenklich knapp 24:26 nach Hause. Jetzt hieß es, noch einmal alles zu mobilisieren um Paroli zu bieten. Doch wie auch in den ersten beiden Durchgängen konnte die 10:8 Führung nicht aufrecht gehalten werden. Bis zum 23:23 waren beide Teams auf Augenhöhe und alle Möglichkeiten für den PTSV noch offen. Doch wieder beendeten kleine Schwächemomente das Spiel in der Verlängerung des Satzes 24:26.

In diesem Spiel war mehr möglich als vorher gedacht. Besonders die Unbeschwertheit im Spiel der Aachener entfesselten deren Stärken. Am Ende waren es kleine Schwächephasen, die das Match entschieden. Besonders physisch hatten die Brühler einen Vorteil und leisteten sich in den wichtigen Phasen keine Fehler. Die Zuschauer konnten zum Jahresende ein gutes Regionalligaspiel sehen. Damit verabschieden sich die PTSV Regionalliga-Volleyballer in die wohlverdiente Winterpause, um Kraft für die Rückrunde zu sammeln. Wir danken allen Zuschauern, die uns unterstützt haben und wünschen ein frohes Weihnachtsfest!

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